Archiv des Autors: Ewa Zygalska

Parallel

structure 2021 – digital print on mesh , 100 x 215 cm und 100cm x 430 cm

town – view II – fine art digital print on paper, 30 cm x 40 cm, Triennale Europeenne De L`Estampe Contemporaine 2019, Toulouse, France

ductus II.1. – digital print on mesh, 100 cm x 215 cm, Ausstellung „Hier und Jetzt“ im Gustav Lübcke Museum Hamm 2018

address – digital print on dibond, 60 cm x 90 cm, Exhibition 3 Global Print 2017 Douro-Portugal

ductus I – digital print on dibond, 100 cm x 400 cm

places – fine art pigment print on paper, 20 x 30 cm, International Mini print Exhibition 2016 Tokyo-Kyoto-Osaka

church – digital print on paper, 60 cm x 90 cm, Exibition, International Digital Art Triennial, Szekszard, Hungary 2015




Jede Veränderung setzt einen Prozess in Gang. Entscheidungen werden getroffen und Macht wird ausgeübt. Das Ergebnis des Vorhabens nähert sich einer Bildserie, die wie eine Erinnerung langsam verblasst. Kein Prozess endet wirklich endgültig und mit der Zeit entstehen neue Bilder.

17.01.2020

Natur ist auch Schmerz, der alles durchdringt, aber nach jedem Schmerz schläft man irgendwann ein.

16.04.2020

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Debatten über Licht

Debatten über Licht, seine Quellen und seine Wirkung im Gemälde waren das Fundament einer etappenweisen Entwicklung der Malerei. Bezeichnungen wie sfumato oder lume particolare assoziiert man hauptsächlich mit Malerei. Ich bemühe mich, diese Erscheinungen durch die Zeichnung zu elaborieren. Dabei ziehe ich Nutzen aus Erfahrungen, jenen eines Lebens und denen jedes Tages. Der Zusammenstoß von Linien und ihre Verdichtung befreit das Licht oder nivelliert es gänzlich. Die Linie ist für die Spannung im Bild entscheidend und auch wie viel Zeit in ihm enthalten ist. Die rapide Oszillation, die Licht sowie Zeit beim Reflexionsvorgang erfahren, um zu Linie und Struktur auf Papier zu werden, diese sogenannte formale Problematik der Bildkonstruktion ist Thema und Basis meiner Arbeit. Jede Zeichnung erfährt eine lineare Transmission, vom Ort ihrer Entstehung auf die Fläche ihrer Bestimmung. Doch während jeder Übertragung treten Störungen, Verschiebungen und Ungenauigkeiten auf, die gleichzeitig neue Möglichkeiten der Artikulation, der Interpretation und Rezeption eröffnen. Wir leben in medialen Zeiten, die erheblichen Einfluss auf unsere Denkweise nehmen. Sie haben einen automatischen Effekt auf unser Schaffen und unsere Kreativität. Sie bieten neue Lösungen formalen Charakters an, sie vermiteln eine neue Art der Erscheinungen unter deren Eindruck wir auf diese oder jene Lösung stoßen. Meine Zeichnungen sind ein Prozess, sie sind Zeit und Zweck desselben und sie sind ebenso ihre Wirkung. Sie sind ein fertiges Resultat und trotzdem Kontinuität, die einsetzt, fortfährt, unterbrochen wird und wiederum fortfährt, um zuletzt etwas zu erschaffen. Die Transmission ist der sichtbar gemachte Prozess der Übertragung, die Fragmentierung eines Ganzen in Codebruchteile und die darauf folgende Rekonstruktion. Dabei ist jedoch die Fragmentierung, sprich, die temporäre Zerstörung der Zeichnung nicht Ziel und Zweck der Transmission, sondern eine notwendige Zwischenetappe, um das Bild von der Stelle zu bewegen.

Text: Ewa Zygalska und Jakub Zygalski

Debates about light, its sources and its effect on a picture have been central to the step-by-step development of painting. Labels such as sfumato or lume particolare are primarily associated with painting. What I am trying to do, is to incorporate these aspects by drawing. While doing so I take advantage of the experience of my whole life, as well as that of every single day. The clash of lines and their compression liberate the light or level it completely. The line is crucial for the picture´s tension and also tells how much time it contains. As time and light undergo rapid oscillation they become lines and structures on a paper surface, it is this resulting formal complex of problems that has always been a subject and base for my work. Every single drawing goes through linear transmission as from the place of its origin to its destination´s plane. I am creating mainly similar pictures that I disintegrate into fragments and rearrange as new entities. In the course of each transmission however, interferences, shifts and inaccuracies occur that are at the same time giving way to new possibilities of articulation, interpretation and perception. Media ubiquitous in these times, heavily impacts our ways of thinking and automatically affects our creative work.

My drawings are a process: they represent time in end of themselves as well as through their effect on the viewer. They are conclusions, yet they are continuity, as they set in, travel on, and are interrupted while traveling towards creation. Transmission is the conversion of an interior picture into an image on a paper surface. It is a broadcast made visible, as with the fragmentation of an entity into bits of code and its subsequent reconstruction. However, this fragmentation, or the temporary destruction of a drawing, is not the aim and end of transmission, but a necessary step while setting the picture in motion.

aus „linien und punkte“

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each 44 x 63 cm,   Kohle, Bleistift auf Papier

 

c11dip     c9dip

 

c8dip    c7dip

 

                                                                                                                                                                               Collage auf Papier, each  29,7 x 21

Innen & Außen / inside & outside

Um uns herum organisiert sich die Materie in ein Gefüge von Teilen, die voneinander abhängig sind und ineinander greifen. Aus der Marginalität entsteht eine neue Mitte.

Marginality creates a new center.


 Projekt A.K.S. Dortmund

wyst.Dort

1991, Abflug


1992,  das erste Atelier, Villa Wessel

Pa7000web

„Päckchen“


1994,  Museum Zachodnio-Kaszubskie, Polen,    

Bytow2a                    Byt1a

 Raumnotizen, 350 x 200 x 100cm, Papierstreifen, Kunststofffäden

b   a
Holz, Acryl, Kunststoffseil


1995,   Raum + Bild,   Städtische Galerie  Iserlohn,

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die welle

Foto: Fotostudio Tölle

Installation o.T. 140 x 1000cm, Holz, Acryl, Kunststofffäden


1999, Sculpturestreets and – corners, g.a.m.e.s.of art, Mönchengladbach, Konzeptausstellung

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o.T. (nanougrau), Bodeninstallation, 100 x 1000 cm, Draht ummantelt, Acryl

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Installation Tag und Nacht, Holz, Wachs-Parafin                   Draht ummantelt, Acryl


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Gaben 2000


2000,  Eurohood II, ikob Eupen, Belgien

Eupen2a

nanouvorhang,  110 x 300 x 25 cm, Draht ummantelt, Acryl

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Nanou-2000, 40 x 85 x 35 cm, Draht ummantelt, Acryl


Atelier 2001

pracownia2      detail b

Detail, 300 x 400 cm, Papier, Kunstsofffäden


2002,  Die Enge und Anderes, Museen der Stadt Lüdenscheid, Sammlung der Städtischen Galerie

Ja Atelier

s 19 Enge2              Instal

Projekt „Die Enge“,  371 x 1000 x 71 cm,   Wasser, Papier, Kunstofffäden

o.T. 40 x 40 x 300 cm, Papier, Stahlseile

s 4_sw   7


Welche Formen nimmt die Unendlichkeit im Raum an?  Kann man das beeinflussen?

Which forms does infinity assume in a space?  Can infinity be formed?

 

2003,  Wer suchet der findet, Klostergarten der Eremitage, Rödgen

Traum4a    s 6 T raum2a

_01       kl13s       kl10

N-Raum,    Papier, Kunstofffäden

Kl1

nanourund,   110cm,  Draht ummantelt, Acryl

1

nanouscreens, each 45 x 150 x 40 cm


2004,  Multimediales Projekt,  „Dlatego Leben Wir“

Buch-video

mit Marlies Obier, Video stills

Aus dem Video „Gespräch“

 

In jedem Gespräch gibt es Nachdenkensphasen, Stille, Unterbrechung, Leere.                                           Jeder empfindet die Leere anders.

© Ewa stawiarska-Zygalska 2015

s 9

Bodeninstallation, das Sichtbare vergeht,  105 x 270 cm,  45 Holztafeln, Paraffin,


Ein Tropfen Wasser weiß mehr über mich als ich zu begreifen fähig bin                                              er gab mir Struktur                                                                                                                                     ich bin neugierig                                                                                                                                             gehöre ich zu klassischer Musik oder bin ich Heavy Metal?


„Renderings“

SOFTBLÄTTER

 

2018, 2017,  aus 16:9,   In the air,   90 x 160 cm,  Kohle, Kreide auf Papier

6552dpi

Softblatt, 130 x 190 cm, Kohle, Kreide auf papier

2010, INTERIM, Brühler Kunstverein

interim

x2271

x2272

4  x   Softblätter, Kohle, Kreide auf Papier,  je ca. 130 x 190 cm